Fehler beim Schleifen von Holz und wie man sie vermeiden kann

Einleitung

Einleitung
Beim Holzschleifen gibt es viele Faktoren zu berücksichtigen, um ein zufriedenstellendes Ergebnis zu erzielen. Es ist nicht nur wichtig, das richtige Schleifwerkzeug auszuwählen, sondern auch die richtige Schleiftechnik anzuwenden und das Holz ordnungsgemäß vorzubereiten. In diesem Artikel werden wir uns die häufigsten Fehler beim Schleifen von Holz ansehen und wie man sie vermeiden kann. Wir werden uns mit der falschen Wahl des Schleifmittels, der falschen Schleiftechnik und ungleichmäßigen Oberflächen befassen. Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, welche Arten von Schleifpapier für welche Aufgaben am besten geeignet sind, empfehlen wir Ihnen unseren Artikel „/arten-schleifpapiers-verwendung/“. Wenn Sie neu im Schleifen von Holzoberflächen sind, lesen Sie bitte unseren Artikel „/grundlagen-schleifen-holzoberflaechen/“. Wenn Sie lernen wollen, wie man Innen- und Außenradien schleift, besuchen Sie unseren Artikel „/schleifen-von-innen-und-aussenradien/“. Jetzt aber zurück zum Thema: Lassen Sie uns zunächst über die falsche Wahl des Schleifmittels sprechen.

Die falsche Wahl des Schleifmittels

Die Falsche Wahl Des Schleifmittels
Eine wichtige Überlegung beim Schleifen von Holz ist die Wahl des richtigen Schleifmittels. Doch die Vielfalt der verfügbaren Schleifmittel und die unterschiedlichen Körnungen können zu Verwirrung führen. Was ist das richtige Schleifpapier, um das beste Ergebnis zu erzielen? Welche Schleifscheibe sollte man verwenden? Und wie wählt man das geeignete Schleifband aus? Diese und weitere Fragen werden in diesem Abschnitt behandelt, um Ihnen dabei zu helfen, die häufigsten Fehler bei der Wahl des Schleifmittels zu vermeiden.

Schleifpapier mit zu grober Körnung

Ein häufiger Fehler beim Schleifen von Holz ist die Wahl von Schleifpapier mit zu grober Körnung. Dies kann zu sichtbaren Kratzern und unebenen Oberflächen führen, die schwierig zu beheben sind.

Es ist wichtig, das richtige Schleifpapier für den Job auszuwählen. Schleifpapier wird durch seine Körnung oder Schleifgrad bestimmt, der auf der Rückseite des Papiers angegeben ist. Je höher die Körnung, desto feiner ist das Papier und desto glatter und feiner wird die Oberfläche. Schleifpapier mit einer zu groben Körnung kann Kratzer im Holz hinterlassen und unebene Oberflächen erzeugen.

Die folgende Tabelle zeigt die verschiedenen Schleifkörnungen und ihre Verwendungen:

KörnungVerwendung
40 – 60Grobe Arbeiten, wie das Entfernen von Farbe und altem Lack
80 – 120Mittlere Arbeiten, wie das Entfernen von kleinen Unebenheiten und Glätten von groben Oberflächen
150 – 180Feine Arbeiten, wie das Entfernen von Kratzern und Schleifen von glatten Oberflächen
220 – 240Sehr feine Arbeiten, wie das Vorbereiten von Oberflächen für die Lackierung oder das Schleifen zwischen Lackierschichten

Es ist wichtig, das richtige Schleifpapier für den Job auszuwählen und sicherzustellen, dass es auf der Oberfläche gleichmäßig verwendet wird. Zu grobes Schleifpapier kann schwere Schäden am Holz verursachen und zu unerwünschten Ergebnissen führen. Beim Schleifen sollte man immer in Richtung der Holzmaserung arbeiten und das Papier regelmäßig wechseln, um sicherzustellen, dass es nicht zu stark abgenutzt ist.

Schleifscheibe mit zu grober Körnung

Eine weitere häufige Fehlerquelle beim Holzschleifen ist der Gebrauch einer Schleifscheibe mit zu grober Körnung. Eine zu grobe Schleifscheibe kann grobe Kratzer und Schleifspuren hinterlassen und somit das Aussehen des Holzes beeinträchtigen.

Um diesen Fehler zu vermeiden, ist es wichtig, die richtige Schleifscheibe für die Aufgabe auszuwählen. Normalerweise sind feinere Körnungen besser für feinere Schleifarbeiten geeignet. Eine Schleifscheibe mit grober Körnung eignet sich hingegen besser für schwere Schleifarbeiten, bei denen viel Material entfernt werden muss.

Um sicherzustellen, dass die richtige Schleifscheibe ausgewählt wird, sollte man die unterschiedlichen Materialarten und -stärken kennen, die geschliffen werden sollen. Es ist ratsam, vor dem Schleifen eine Testfläche zu bearbeiten, um sicherzustellen, dass das ausgewählte Schleifmittel geeignet ist und das gewünschte Ergebnis erzielt wird.

Wenn man eine Schleifscheibe mit zu grober Körnung verwendet, besteht die Gefahr, dass man das Holz beschädigt und unschöne Kratzer hinterlässt. Deshalb ist es besonders wichtig, die richtige Schleifscheibe für die jeweilige Aufgabe auszuwählen.

Falsches Schleifband

Eine weitere häufige Fehlerquelle beim Schleifen von Holz ist die Verwendung eines falschen Schleifbands. Es gibt verschiedene Arten von Schleifbändern, die jeweils für unterschiedliche Materialien und Anwendungen geeignet sind. Ein falsches Schleifband kann zu einem ungleichmäßigen Schleifergebnis führen oder sogar Schäden am Holz verursachen.

Es ist wichtig, das richtige Schleifband für das zu bearbeitende Holz auszuwählen. Eine grobe Körnung eignet sich beispielsweise für das Entfernen von alten Farbschichten oder groben Unebenheiten. Ein feineres Schleifband hingegen ist besser für feinere Arbeiten geeignet.

In der folgenden Tabelle haben wir einige der am häufigsten verwendeten Schleifbänder sowie deren Einsatzbereiche und Körnungen aufgeführt.

SchleifbandEinsatzbereichKörnung
Zirkoniumoxid-SchleifbandGeeignet für Harthölzer und Metalle60-120
Keramik-SchleifbandGeeignet für Weichhölzer und Spanplatten80-180
Siliziumkarbid-SchleifbandGeeignet für Kunststoffe und lackierte Oberflächen80-220

Es ist wichtig, das richtige Schleifband für die Anwendung auszuwählen, um ein optisch ansprechendes und gleichmäßiges Schleifergebnis zu erzielen. Darüber hinaus sorgt die Verwendung des richtigen Schleifbandes auch dafür, dass das Holz nicht beschädigt wird.

Die falsche Schleiftechnik

Die Falsche Schleiftechnik
Beim Schleifen von Holz ist nicht nur die Wahl des richtigen Schleifmittels von Bedeutung, sondern auch die richtige Schleiftechnik. Es gibt verschiedene Fehler, die beim Schleifen gemacht werden können und zu einer unsauberen und ungleichmäßigen Oberfläche führen können. Es ist wichtig, diese Fehler zu vermeiden und eine geeignete Schleiftechnik zu erlernen, um optimale Ergebnisse zu erzielen. Im Folgenden werden einige häufige Fehler bei der Schleiftechnik aufgezeigt und erklärt, wie man sie vermeiden kann.

Zu viel Druck ausüben

Einer der häufigsten Fehler beim Schleifen von Holz ist das Ausüben von zu viel Druck auf das Schleifmittel. Viele Menschen glauben, dass sie durch das Ausüben von Druck auf das Holz beim Schleifen schneller und effektiver arbeiten können, aber das führt zu mehreren Problemen.

Zu viel Druck kann zu Kratzern führen. Wenn zu viel Druck auf das Schleifmittel ausgeübt wird, kann dies zu tiefen Kratzern auf der Holzoberfläche führen. Diese Kratzer sind in der Regel schwer zu entfernen und können das Aussehen des Holzes dauerhaft beeinträchtigen.

Zu viel Druck kann das Schleifmittel schneller abnutzen lassen. Wenn zu viel Druck auf das Schleifmittel ausgeübt wird, kann es schneller abgenutzt werden, was bedeutet, dass Sie mehr Schleifmittel verwenden müssen, um dieselbe Aufgabe zu erledigen. Das kann nicht nur teuer sein, sondern auch zusätzliche Zeit und Mühe erfordern.

Zu viel Druck kann zu einer Überhitzung des Schleifmittels führen. Wenn zu viel Druck auf das Schleifmittel ausgeübt wird, kann dies zu einer Überhitzung führen. Dies kann nicht nur das Schleifmittel beschädigen, sondern auch das Holz schädigen und zu Verformungen oder Verfärbungen führen.

Zu viel Druck kann zu körperlichen Beschwerden führen. Das Ausüben von zu viel Druck auf das Schleifmittel erfordert viel Kraft und kann zu körperlichen Beschwerden führen, wie z.B. Schmerzen im Handgelenk, im Arm oder im Rücken. Eine angemessene Schleiftechnik kann dazu beitragen, diese Beschwerden zu minimieren und eine effektivere Schleifleistung zu erzielen.

Um zu vermeiden, dass zu viel Druck auf das Schleifmittel ausgeübt wird, ist es wichtig, eine angemessene Schleiftechnik zu verwenden. Dies bedeutet, dass Sie das Schleifmittel sanft auf das Holz auftragen und es mit gleichmäßigem Druck über die Oberfläche bewegen sollten. Eine leichte Druckausübung ist normalerweise ausreichend, um das Holz effektiv zu schleifen, ohne es zu beschädigen.

Zu lange an einer Stelle schleifen

Ein weiterer häufiger Fehler beim Schleifen von Holz ist, dass man zu lange an einer Stelle schleift. Das kann zu ungleichmäßigen Flecken auf der Oberfläche führen, die unansehnlich sind und mühsam zu beseitigen sind. Hier sind einige Gründe, warum dies ein Problem darstellt:

  • Verschlechterung der Schleifqualität: Wenn man zu lange an einer Stelle schleift, beginnt das Schleifmittel abzunutzen. Dadurch wird es schwieriger, glatte und gleichmäßige Oberflächen zu erzielen. Das Schleifpapier kann sich auch zusetzen, was es schwieriger macht, richtig zu schleifen.
  • Beschädigung des Holzes: Ein längerer Kontakt mit dem Schleifmittel kann dazu führen, dass das Holz beschädigt wird. Es können Riefen oder Scharten entstehen, die das Aussehen des Holzes beeinträchtigen und auch das anschließende Oberflächenfinish erschweren.
  • Zusätzliche Arbeit: Wenn man zu lange an einer Stelle schleift und diese Beschädigungen entstanden sind, wird man zusätzliche Arbeit aufwenden müssen, um diese wieder zu reparieren. Dies kann sehr zeitaufwendig und frustrierend sein.

Um diese Fehler zu vermeiden, sollte man darauf achten, dass man gleichmäßig und kontinuierlich über die zu schleifende Oberfläche geht und nicht zu lange an einer Stelle verweilt. Es empfiehlt sich auch, das Schleifpapier regelmäßig zu wechseln, um sicherzustellen, dass es immer effektiv arbeitet. Wenn man bemerkt, dass die Leistung des Schleifmittels nachlässt oder dass es sich zusetzt, ist es Zeit, es zu wechseln.

Unsachgemäßes Schleifen von Kanten und Ecken

Unsachgemäßes Schleifen von Kanten und Ecken ist ein häufiger Fehler, der bei der Holzbearbeitung auftritt. Wenn Sie Kanten und Ecken schleifen, müssen Sie sorgfältig vorgehen, um eine Beschädigung des Holzes zu vermeiden.

Zu schnelles Schleifen von Kanten und Ecken: Eine der häufigsten Ursachen für unsauberes Schleifen von Kanten und Ecken ist zu schnelles Schleifen. Wenn Sie zu schnell schleifen, können Sie das Holz beschädigen und die Kanten oder Ecken abrunden. Schleifen Sie langsam und nehmen Sie sich Zeit, um sicherzustellen, dass Sie das gewünschte Ergebnis erzielen.

Falscher Schleifwinkel: Ein weiterer Fehler beim Schleifen von Kanten und Ecken ist ein falscher Schleifwinkel. Wenn Sie den Winkel falsch wählen, können Sie die Kante abrunden oder die Ecke beschädigen. Verwenden Sie die richtigen Werkzeuge, um sicherzustellen, dass Sie den richtigen Winkel haben.

Zu viel Druck: Zu viel Druck kann auch ein Problem beim Schleifen von Kanten und Ecken sein. Wenn Sie zu viel Druck ausüben, können Sie das Holz beschädigen und die Kanten oder Ecken abrunden. Verwenden Sie nur so viel Druck wie nötig, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen.

Schleifen gegen die Maserung: Schleifen gegen die Maserung kann ebenfalls zu Problemen führen. Wenn Sie gegen die Maserung schleifen, können Sie das Holz beschädigen und unsaubere Kanten und Ecken erzeugen. Schleifen Sie immer in Richtung der Maserung, um das beste Ergebnis zu erzielen.

Ungeeignete Werkzeuge: Schließlich kann die Verwendung ungeeigneter Werkzeuge ein weiterer Fehler sein, der beim Schleifen von Kanten und Ecken auftritt. Verwenden Sie immer die richtigen Werkzeuge und Schleifmittel, um sicherzustellen, dass Sie das gewünschte Ergebnis erzielen.

Um diese Fehler zu vermeiden, sollten Sie sich Zeit nehmen und sorgfältig arbeiten, wenn Sie Kanten und Ecken schleifen. Verwenden Sie die richtigen Werkzeuge und Schleifmittel, und üben Sie, um die richtige Technik zu beherrschen.

Ungleichmäßige Oberflächen

Das Ziel des Schleifens von Holz ist es, eine glatte, gleichmäßige Oberfläche zu schaffen. Dennoch kann es vorkommen, dass nach dem Schleifen unebene Stellen oder Kratzer auf der Oberfläche zu sehen sind. Oft hat dies mit Fehlern beim Schleifen zu tun, die gerade bei Anfängern häufig vorkommen. In diesem Abschnitt werden die häufigsten Gründe für ungleichmäßige Oberflächen besprochen und erläutert, wie man diese vermeiden kann.

Verwenden von zu wenig Schleifmittel

Wenn Sie zu wenig Schleifmittel verwenden, kann dies zu ungleichmäßigen Oberflächen führen. Es ist wichtig, dass Sie genug Schleifmittel verwenden, um die Holzoberfläche gleichmäßig abzuschleifen. Wenn Sie zu wenig Schleifmittel verwenden, wird das Schleifen schwieriger und Sie werden mehr Druck ausüben müssen, um den gewünschten Effekt zu erzielen.

Im Folgenden sind einige Möglichkeiten aufgeführt, wie Sie vermeiden können, zu wenig Schleifmittel zu verwenden:

  • Prüfen Sie den Schleifmittelverbrauch: Achten Sie während des Schleifprozesses darauf, wie schnell sich das Schleifmittel abnutzt. Wenn Sie bemerken, dass das Schleifmittel schnell abgenutzt wird, sollten Sie mehr hinzufügen.
  • Planen Sie den Schleifprozess: Wenn Sie ein größeres Stück Holz abschleifen, sollten Sie den Schleifmittelbedarf planen, damit Sie nicht plötzlich ohne Schleifmittel dastehen. Es ist am besten, immer etwas mehr Schleifmittel parat zu haben, als Sie benötigen werden.
  • Machen Sie regelmäßige Pausen: Wenn Sie eine längere Arbeitszeit haben, ist es wichtig, regelmäßige Pausen zu machen, um das Schleifmittel zu erneuern. Auf diese Weise stellen Sie sicher, dass Sie ausreichend Schleifmittel auf der Oberfläche haben.

Durch berücksichtigen dieser Tipps können Sie sicherstellen, dass Sie genug Schleifmittel verwenden, um eine gleichmäßige Holzoberfläche zu erzielen und das Schleifen effektiver und einfacher zu gestalten.

Verwendung von zu viel Schleifmittel

Ein weiterer häufiger Fehler beim Schleifen von Holz ist die Verwendung von zu viel Schleifmittel. Obwohl es verlockend sein kann, viel Schleifmittel auf die Oberfläche des Holzes aufzutragen, um schnell Ergebnisse zu erzielen, kann dies tatsächlich zu ungleichmäßigen Oberflächen und Beschädigungen führen.

Hier sind einige Probleme, die durch die Verwendung von zu viel Schleifmittel entstehen können:

  • Verstopfung des Schleifmittels: Wenn zu viel Schleifmittel aufgetragen wird, können sich die Körner des Schleifmittels schnell verstopfen, was dazu führt, dass es nicht mehr richtig funktioniert.
  • Zu viel Materialabtrag: Wenn zu viel Schleifmittel aufgetragen wird, kann dies dazu führen, dass zu viel Material abgetragen wird, was zu unebenen Oberflächen führt. Darüber hinaus kann ein zu starker Druck, der durch das Auftragen von zu viel Schleifmittel entsteht, zu tiefen Kratzern und sogar zu Beschädigungen des Holzes führen.
  • Schwierigkeiten beim Entfernen von Schleifmittelrückständen: Wenn zu viel Schleifmittel aufgetragen wird, können Rückstände auf der Oberfläche des Holzes zurückbleiben. Diese Rückstände können dann weitere Schritte beim Veredeln des Holzes erschweren.

Um diese Probleme zu vermeiden, ist es wichtig, die richtige Menge an Schleifmittel zu verwenden. Eine kleine Menge Schleifmittel reicht oft aus, um gute Ergebnisse zu erzielen. Es ist auch wichtig, das Schleifmittel regelmäßig zu wechseln, um Verstopfungen zu vermeiden und eine gleichmäßige Abtragung des Holzes zu gewährleisten.

Unsachgemäße Vorbereitung des Holzes vor dem Schleifen

Eine weitere häufige Fehlerquelle beim Schleifen von Holz ist eine unsachgemäße Vorbereitung des Werkstücks vor dem Schleifen. Oftmals wird vergessen, dass eine gründliche Reinigung und Vorbehandlung des Holzes entscheidend für ein erfolgreiches Ergebnis ist.

Reinigung: Vor dem Schleifen sollte das Holz gründlich gereinigt werden, um Staub, Schmutz oder andere Verunreinigungen zu entfernen. Wenn das Holz nicht sauber ist, kann dies zu ungleichmäßigen Oberflächen führen oder sogar das Schleifmittel beschädigen. Hierzu kann einfach ein feuchtes Tuch oder eine weiche Bürste verwendet werden, um das Holz von Verschmutzungen zu befreien.

Trocknen: Nach der Reinigung sollte das Holz vollständig getrocknet sein, bevor es geschliffen wird. Restfeuchtigkeit kann dazu führen, dass das Holz sich verzieht und unerwünschte Dellen entstehen. Um das Trocknen zu beschleunigen, kann das Holz für einige Stunden an einem warmen und trockenen Ort gelagert werden, bevor es geschliffen wird.

Ausbesserung von Schäden: Bevor das Holz geschliffen werden kann, sollten auch eventuell vorhandene Schäden, wie Kratzer oder Risse, ausgebessert werden. Hierzu kann das Holz mit Holzfüller oder Spachtelmasse ausgebessert werden. Wichtig ist, dass der Füllstoff vollständig trocken ist, bevor das Holz geschliffen wird.

Schleifrichtung: Eine weitere wichtige Vorbereitung für ein erfolgreiches Schleifergebnis ist die Wahl der richtigen Schleifrichtung. Hierbei sollte man beachten, dass bei Harthölzern die Faserrichtung des Holzes beachtet werden muss, um ein gleichmäßiges Ergebnis zu erzielen. Bei Weichhölzern hingegen ist es weniger wichtig, da diese gleichmäßiger sind und keine auffällige Faserstruktur aufweisen.

Indem man diese Faktoren bei der Vorbereitung des Holzes beachtet, kann man viele unerwünschte Ergebnisse beim Schleifen vermeiden. Eine gründliche Reinigung und Vorbehandlung wirkt sich positiv auf das Endergebnis aus und ist daher ein wichtiger Schritt, um ein optimales Ergebnis beim Schleifen von Holz zu erzielen. Die Tabelle unten gibt eine übersichtliche Zusammenfassung der Schritte zur Vorbereitung des Holzes vor dem Schleifen.

Schritte zur Vorbereitung des Holzes:
1. Gründliche Reinigung mit einem feuchten Tuch oder einer weichen Bürste
2. Vollständiges Trocknen des Holzes an einem warmen und trockenen Ort
3. Ausbesserung von Schäden mit Holzfüller oder Spachtelmasse
4. Wahl der richtigen Schleifrichtung

Abschließende Bemerkungen

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Schleifen von Holz eine Kunst ist, die Übung erfordert. Es ist wichtig, das richtige Schleifmittel und die richtige Schleiftechnik zu wählen, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen. Die Verwendung von groben Schleifmitteln kann zu tiefen Kratzern und ungleichmäßigen Oberflächen führen, während die Verwendung von zu feinen Schleifmitteln zu übermäßigem Abrieb und ungleichmäßigen Oberflächen führen kann.

Es ist auch wichtig, den Druck beim Schleifen zu kontrollieren und nicht zu lange an einer Stelle zu schleifen. Das Schleifen von Kanten und Ecken erfordert besondere Aufmerksamkeit und eine angepasste Technik, um unerwünschte Abplatzer und Schäden zu vermeiden.

Vor dem Schleifen sollte das Holz gründlich vorbereitet werden, um eine glatte und gleichmäßige Oberfläche zu erzielen. Eine unsachgemäße Vorbereitung, wie zum Beispiel das Schleifen von schmutzigem oder feuchtem Holz, kann zu ungleichmäßigen Oberflächen und Verfärbungen führen.

Daher ist es wichtig, sorgfältig vorzugehen und die Schleifmittel und Techniken entsprechend der Holzart und dem gewünschten Ergebnis anzupassen. Mit ein wenig Übung und Geduld können Sie jedoch beeindruckende Ergebnisse erzielen und Ihre Holzprojekte zum Leben erwecken.

Häufig gestellte Fragen

Wie kann man Holz am besten schleifen?

Um Holz optimal zu schleifen, sollte man das passende Schleifmittel wählen und eine angemessene Schleiftechnik anwenden.

Welche Schleifmittel sind für welches Holz geeignet?

Es kommt darauf an, wie hart oder weich das zu schleifende Holz ist. Für harte Hölzer eignen sich Schleifmittel mit einer feineren Körnung, für weiche Hölzer kann man groberes Schleifmittel verwenden.

Wie kann man verhindern, dass man zu viel Druck beim Schleifen ausübt?

Es ist wichtig, das Schleifgerät gut zu halten und nicht zu krampfhaft zu greifen. Außerdem sollte man auf die richtige Körperhaltung achten und ausreichend Pausen einlegen.

Wie lange sollte man an einer Stelle schleifen?

Es ist ratsam, nicht länger als 10-15 Sekunden an einer Stelle zu schleifen, damit man keine unschönen Vertiefungen in das Holz schleift.

Wie kann man Kanten und Ecken richtig schleifen?

Um Kanten und Ecken sauber schleifen zu können, sollte man auf ein Schleifgerät zurückgreifen, das speziell dafür konzipiert ist. Man kann auch eine Schleifhilfe verwenden, um ungleichmäßiges Schleifen zu verhindern.

Wie kann man eine ungleichmäßige Schleifoberfläche vermeiden?

Man sollte darauf achten, ausreichend Schleifmittel zu verwenden und gleichmäßig zu schleifen. Es ist auch wichtig, das Holz vor dem Schleifen gut vorzubereiten.

Welche Vorbereitungen sollte man vor dem Schleifen des Holzes treffen?

Man sollte das Holz gut reinigen, um Schmutz und Staub zu entfernen. Außerdem kann es hilfreich sein, das Holz vorzuschleifen und auf Unebenheiten zu prüfen.

Welche Art von Schleifgerät ist am besten geeignet?

Das kommt darauf an, welche Art von Holz man schleifen möchte. Eine Schwingschleifmaschine ist ideal für flache Oberflächen, ein Exzenterschleifer ist ideal für gewölbte Oberflächen und eine Bandschleifmaschine ist ideal für große Flächen.

Wie kann man verhindern, dass sich das Schleifmittel schnell abnutzt?

Man sollte darauf achten, das Schleifmittel regelmäßig zu wechseln und es nicht zu stark zu belasten. Außerdem sollte man die Drehzahl des Schleifgeräts nicht zu hoch einstellen.

Wie lange halten Schleifmittel in der Regel?

Dies hängt von der Art des Schleifmittels und der Häufigkeit des Gebrauchs ab. Im Allgemeinen sollte man das Schleifmittel jedoch nach etwa 15-20 Minuten Gebrauch wechseln, um ein sauberes und effektives Schleifen zu gewährleisten.

Verweise

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